Kanton Zürich: Verzicht auf das neue sonderpädagogische Konzept

Kanton Zürich: Verzicht auf das neue sonderpädagogische Konzept

14.06.2010 11:06 von Gabriela Blatter

Die Antworten der Auswertung zeigen, dass der Grundsatz der Integration begrüsst wird. Die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Ausgestaltung des vorgesehenen sonderpädagogischen Konzepts stösst jedoch in zentralen Punkten auf Kritik. Dazu gehört die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden im Bereich der Sonderschulung ebenso wie der Finanzierungsumfang und -modus. Deutlich sichtbar wurde die Befürchtung, die angestrebte Integration von Kindern aus Sonderschulen belaste die Regelschule trotz verstärkter Möglichkeit der Umlagerung von Ressourcen.

Gemäss Bildungsdirektorin Regine Aeppli braucht es im sonderpädagogischen Bereich pragmatische und praktikable Lösungen“, „deshalb gehen wir jetzt schrittweise vor.“ Die Bildungsdirektion nahm die Vernehmlassungsresultate auch zum Anlass, die bestehende sonderpädagogische Verordnung zu überprüfen. Mit zwei Massnahmen soll die Regelungsdichte abgebaut und die Volksschule entlastet werden.

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